Mitglieder

AGENTUR FÜR PARTIZIPATIVE INTEGRATION (API)

api_logoDie API gUG ist eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft, die im Themenfeld Integration verschiedene Handlungsfelder bearbeitet. Hierzu zählen unter anderem die mediale Präsentation und Verankerung partizipativer Integrationsansätze im öffentlichen Raum, die Fortbildung von Zuwanderern und die Initiierung und Flankierung von Leuchtturmprojekten. Darüber hinaus bietet API in Kooperation mit der bpb und Ufuq seit drei Jahren zertifizierte Fortbildungen zur Radikalisierungsprävention in Schule und Jugendhilfe an.


AKTION COURAGE E.V.

AC bunt ohne KleinschriftAktion Courage e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte initiiert und trägt, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wenden. Aktion Courage wurde 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und politischen Lagern als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus in Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock gegründet. Im Moment konzentriert sich Aktion Courage e.V. auf das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage„, das bei Kindern und Jugendlichen Präventionsarbeit gegen Radikalisierung und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit leistet, unter anderem gegen Islamismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Homophobie.


AKTION GEMEINWESEN UND BERATUNG E.V. (AGB)

agb-und-clearingverfahrenDie Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. ist Träger des Modellprojekts „Clearingverfahren und Case Management – Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus“  und ein anerkannter und etablierter Jugendhilfeträger in Düsseldorf. Die AGB e.V.  verfügt über profunde und mehrjährige Vorerfahrung im Bereich der Radikalisierungsprävention. Das Modellprojekt „Clearingverfahren und Case Management – Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus“ wird derzeit an sechs Schulen bundesweit durchgeführt. Hierbei wird erprobt, inwieweit ein hochstrukturiertes Verfahren zur Unterbrechung von Radikalisierungsprozessen erfolgreich ist. Basierend auf Prämissen der Radikalisierungsprävention soll das Clearingverfahren vor allem ein ganzes Bündel an Methoden und pädagogischen Maßnahmen zur Verfügung stellen, die helfen sollen Radikalisierungsprozesse frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Dabei ist eine Vernetzung aller relevanter Akteure aus Sozialraum und Schule ebenso wichtig, wie ein Monitoring und ein gut strukturiertes Case Management. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung finanzierte Projekt zielt neben der Implementierung des Clearingverfahrens auch auf die Sensibilisierung und Aufklärung der Lehrerinnen und Lehrer in den Themenbereichen Neosalafismus und Rechtsextremismus ab.


Akzeptanz Vertrauen Perspektive E.V. (AVP)

Streetwork@online Logo_DruckDer Verein Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive (AVP) e.V. ist ein anerkannter freier Träger der Kinder und Jugendhilfe mit Sitz in Düsseldorf, Duisburg und Berlin. Er setzt sich seit 2002 mit unterschiedlichen Projekten für die Bildung, Erziehung und Integration von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein. Seit Herbst 2017 wird das Präventionsprojekt streetwork@online aufgebaut. Mit einem breiten Spektrum an Angeboten und vorrangig internetbasierten Maßnahmen möchte streetwork@online einer religiös begründeten Radikalisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entgegenwirken. Es wird das Gespräch mit Berliner Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 – 27 Jahren gesucht, um ihr Reflexionsvermögen zu stärken und sie bei ihrer Identitätsbildung zu unterstützen.


ARBEITSGEMEINSCHAFT KINDER- UND JUGENDSCHUTZ HAMBURG E.V.  (AJS)

Die AJS ist ein anerkannter freier Träger der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe und bietet als Beratungsstelle seit vielen Jahren Unterstützung und Informationen für Kinder, Jugendliche und Eltern sowie Beratung, Fortbildungen und Fachtagungen für pädagogische Fachkräfte an. Wir arbeiten im Sinne eines stärkenden und ressourcenorientierten erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.

Die AJS ist mit Ihrem Projekt Jugendphase und Salafismus (JuS) Mitglied bei der BAG RelEx. Mit dem Projekt verfolgt die ajs das Ziel, pädagogische Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit für das Thema „Jugendphase und Salafismus“ zu sensibilisieren und fortzubilden. Die Organisation von Arbeitskreisen in Sozialräumen, von Fortbildungen und Fachtagungen für pädagogische Fachkräfte sowie die Erstellung von Informationsmaterial sind unsere Wege, dies zu erreichen. Es ist ein wichtiges Anliegen der ajs, auf die besonderen Lebenslagen, Probleme und Herausforderungen für die Jugendphase und das Aufwachsen junger Menschen aufmerksam zu machen und sich für deren Schutz, Förderung und Beteiligung einzusetzen. Wir regen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dazu an, ihre Strukturen, Angebote und Haltungen zugunsten einer nachhaltigen Prävention religiös begründeter Radikalisierung zu überprüfen und zu verändern.


BASIS & WOGE E.V.

basis-und-woge-webbasis & woge e.V. ist in Hamburg ein anerkannter und etablierter Träger der Jugendhilfe. Sein Profil weist ein breites Angebotsspektrum in der offenen und stationären Jugendhilfe, in Sozialräumlichen Hilfsangebo-ten, in der Bildungs- und Integrationsarbeit mit Flüchtlingen sowie in der Antidiskriminierungsarbeit auf. Als Träger des Projektes „SelbstSicherSein – Wer bin ich und wie will ich sein?“ arbeitet basis & woge mit Workshops, Beratungs- und Gruppenangeboten präventiv zur religiös begründeter Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen im Sozialraum Mümmelmannsberg. Zu der Zielgruppen gehören Multiplikator*innen, Kinder ab acht Jahren, Jugendliche, Eltern und andere Bezugspersonen. Kinder und Jugendliche werden dabei, auf dem Weg zum Erwachsenwerden einer starken Persönlichkeit beleitet. Durch das Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven soll ihnen die Vielfalt von Lebensentwürfen verdeutlicht und sie ermutigt werden, den eigenen Lebensweg selbstbewusst zu gehen. Basis & woge unterstützt sie, Diskursen der Ungleichwertigkeiten kritisch zu begegnen und geben Diskriminierungserfahrungen einen Reflexionsraum. Dabei ist ein ganzheitlicher Blick auf die Welt der Kinder und Jugendlichen selbstverständlich. Einen konstruktiven Austausch mit Eltern, Lehrkräften und anderen Bezugspersonen ist Teil der Arbeit.


CULTURES INTERACTIVE E.V.  (CI)

Logo05Cultures Interactive e.V.  ist ein international tätiger Fachträger zu Jugendkulturen in der Prävention von Rechtsextremismus, religiösem Fundamentalismus sowie anderen Formen von gruppenbezogenem Hass. Der von CI entwickelte zivilgesellschaftliche Jugendkulturansatz verbindet lebensweltlich orientierte politische Bildung mit Jugendkulturen und narrativer Gruppenarbeit. Grundprinzipien sind: Jugendkulturelles Selbermachen/DIY, solidarisches Arbeiten, Erzählen und Nacherleben, Reflektieren und Perspektivwechsel. Bundesweit werden Strukturen einer menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit aufgebaut, Projekttage für Schulen, Jugendeinrichtungen, Intensiv-Trainings, Fachkräfte-Fortbildungen, Beratungen, Handlungskonzepte und pädagogischen Materialien angeboten. Das Team besteht aus Fachkräften aus Jugendkulturen, politischer Bildung, Sozialarbeit, Mediation/ Supervision, Kulturwissenschaften, sowie sozialtherapeutischer Gruppenarbeit. CI ist überzeugt: Good practice Methoden sind in der Präventions- und Distanzierungsarbeit bei allen Formen eines sog. Extremismus ähnlich. In den Feldern Rechtsextremismus und religiösem Extremismus kommt dabei Genderthematiken eine besondere Bedeutung zu. Umgesetzt wird dies bspw. in dem Projekt „WomEx„. Der (inter)nationale Fachaustausch zu präventiver Jugendarbeit/Jugendhilfe z.B. mit EU/RAN und OSZE bilden einen Schwerpunkt.


VEREIN FÜR DEMOKRATIE UND VIELFALT IN SCHULEN UND BERUFLICHER BILDUNG (DEVI E.V.)

logo-deviDer Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung unterstützt Schulen und Einrichtungen der beruflichen Bildung u.a. in dem Projekt „Berliner (Berufs)Schulen für weltanschauliche und religiöse Vielfalt“ bei Ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF), Diskriminierungen und religiös begründeten Extremismus. Zu den Leitlinien gehört u.a. die Förderung von Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und Herrschaftsform. DEVI begleitet und berät seit über zehn Jahren Berliner Oberstufenzentren und Berufsschulen bei ihrem Engagement in genannten Bereichen, seit 2015 ist der Verein auch in Hamburg aktiv. Allgemein werden Fortbildungen für Pädagog*innen in der beruflichen Bildung angeboten, Audit-Verfahren zur Schulentwicklung entwickelt, Schüler*innen, unterstützt, die sich im Klassenrat, in der Schüler*innenvertretung oder für Initiativen wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagieren. Zudem werden Seminare und Klassentage mit Schüler*innen durchgeführt und Handreichungen und Argumentationshilfen entwickelt, die auch überregional und für allgemeinbildende Schulen von Wert sind.


GESICHT ZEIGEN E.V.

logo_web_72_mGesicht Zeigen! ermutigt Menschen, aktiv zu werden gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt. Der Verein greift in die aktuelle politische Debatte ein und bezieht öffentlich Stellung. Ziel von Gesicht Zeigen! ist die Sensibilisierung für jede Art von Diskriminierung und die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Für dieses Ziel entwickelt Gesicht Zeigen! Projekte und Aktionen, die Vorurteile abbauen und das Miteinander fördern. Der Verein initiiert öffentliche Kampagnen im Kino, TV oder auf Plakaten, die für Zivilcourage werben und die von zahlreichen Prominenten unterstützt werden. Auf facebook informiert der Verein täglich zum aktuellen Geschehen. Gesicht Zeigen! arbeitet zudem auch praktisch: der Verein konzipiert und realisiert Projekte für die Einwanderungsgesellschaft wie beispielsweise die innovative Ausstellung „7xjung – dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt“ oder das bundesweite Schulprojekt „Störungsmelder on tour“. Im Modellprojekt „Die Freiheit, die ich meine“ werden gemeinsam mit Mädchen und jungen Frauen in Berlin-Mitte Strategien erarbeiten, um sich aktiv für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.


HENNA MOND E.V.

HennaMond_LOGOHennaMond e.V. setzt sich für die Förderung der Selbstbestimmung von, von familiärer Gewalt, Unterdrückung, Zwangsverheiratung und „Ehrenmord“ bedrohten Mädchen, Jungen, Frauen und Männern mit Migrationshintergrund in Deutschland ein. Der Verein berät die Betroffenen zu o.g. Themen und sorgt je nach Fall dafür, dass die Betroffenen deutschlandweit in Schutzeinrichtungen, wie auch im Ausland und in privaten Unterkünften untergebracht werden. Bei einer Verschleppung versucht der Verein die Betroffenen wieder aus ihren Heimatländern nach Deutschland zurück zu führen. Die Beratungen finden sowohl in der Beratungsstelle als auch je nach vorliegender Situation, vor Ort, z.B. in Schulen, Jugendzentren, bei Institutionen und Behörden oder auch in den Familien selbst statt. Die Beratung junger Menschen und ihrer Eltern ist ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung des Ziels des Vereins. Zudem sollen althergebrachte Normen und Werte in der Gesellschaft hinterfragen, und ggfls. verändern werden und die Arbeit des Vereins somit auch präventiv wirken. Neben der Beratung bietet der Verein auch Weiterbildungen, Vorträge und Lesungen an. Seit 2006 ist HennaMond e.V. in Betrieb und wird durch hauptsächlich durch Spenden aufrechterhalten. Die Stadt Köln finanziert uns außerdem zwei Personalstellen. Mit dem Projekt CHAMPS soll eine demokratische Gesellschaft ohne Gewaltanwendungen zu fördern werden .


VEREIN FÜR MULTIKULTURELLE KINDER- JUGENDHILFE UND MIGRATIONSARBEIT (IFAK E.V.)

ifak-logo150pxDie IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- Jugendhilfe und Migrationsarbeit verfügt über eine 40 jährige Erfahrung im Bereich der professionellen interkulturellen Arbeit in den verschiedensten Arbeitsbereichen der Jugendhilfe sowie der Migrations- und Flüchtlingsarbeit. In der IFAK arbeiten wir in multikulturellen Teams, 2/3 unserer Mitarbeiter*innen haben selbst einen Migrationshintergrund und decken über 20 verschiedene Sprachen ab. Unsere Einrichtungen, (wie die Kindertagesstätte, Jugendzentren, Streetwork, offenen Ganztagsschulen, Erzieherische Hilfen, Familienzentren, Integrationsagenturen, Bildungswerk, bis hin zum Seniorenbüro, Flüchtlingsarbeit), werden von Menschen aller Generationen und verschiedensten Herkunftskulturen – und Religionen genutzt. Im Bereich der Präventionsarbeit „religiöse Radikalisierung“- arbeiten wir in dem Themenfeld mit drei unterschiedlichen Arbeitsansätzen: Beratungsnetzwerk „Grenzgänger“, „Wegweiser“ Bochum und das Projekt „#selam – gemeinsam stark im Pott


JUBIGO E.V.

Logo Jubi Go UnsichtbarkeitstufeDas Jugendbildungs- und Sozialwerk Goethe e.V. wurde im Jahre 2012 gegründet. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige bzw. gemeinnützige Wohlfahrtszwecke. Er verfolgt als Ziel die Aufgabe, die Bildungsarbeit in Form von Projekten, Seminaren, Konferenzen, Studienfahrten und praxisorientierten Angeboten in den Bereichen Soziales, Demokratie, Bildung, Kultur, Integration und internationaler Austausch zu leisten. Projekte von JUBIGO e.V. ist unter anderem „180 Grad Wende„.


JUGENDSTIFTUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

demokratiezentrumDas Demokratiezentrum Baden-Württemberg ist ein Trägerverbund, der landesweit Angebote der Extremismusprävention und Menschenrechtsbildung. Durch die Fachstelle PREvent!on werden umfassende Angebote, Strukturen und Strategien zur Prävention von Radikalisierungstendenzen bei Jugendlichen entwickelt und zivilgesellschaftlichen Akteuren Kompetenzen und Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Mit einem Netz von kommunalen Anlaufstellen und eigens qualifizierten Referentinnen und Referenten entwickelt PREvent!on gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen, und hier vor allem islamischen, und staatlichen Akteuren vor Ort  Präventionsstrategien, um eine langfristige Etablierung präventiv wirksamer Strukturen und Maßnahmen in den jeweiligen Landkreisen zu unterstützen. Wir verfolgen dabei das Konzept, dass sich erfolgreiche Präventionsarbeit gegen religiös begründete Radikalisierung durch Langfristigkeit und eine Verankerung vor Ort auszeichnet und nur dann wirklich gelingen kann, wenn kommunale und vor allem islamische Akteure gemeinsam an der Umsetzung einer Strategie arbeiten.


KREUZBERGER INITIATIVE GEGEN ANTISEMITISMUS E.V.

kiga_logo_hoch-jpgKIgA e.V. entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Aber auch zu Themen wie antimuslimischer Rassismus oder Extremismus erarbeiten wir modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung. Für die Arbeit an Schulen, aber auch in Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen Orten der politischen Bildung bilden wir junge Menschen fort, die unseren Ansatz des Peer-to-Peer-Lernens umsetzen und sich mit ihre eigene Erfahrungen und ihrer Geschichte in die Workshops einbringen. Neben Workshops für Schülerinnen und Schüler bieten wir auch Fortbildungen zum Nahostkonflikt und andere Themen für Multiplikator*innen und Neu- und Weiterentwicklung von pädagogischen Materialien.


LEO E.V.

logo-leoLeO e. V. verfügt über eine langjährige (2013) ausgewiesene Expertise in der Beratung, Begleitung und dem Empowerment von Kindern, Jugendlichen und Familien. In diesem Kontext bietet der Träger mannigfaltige Dienstleistungen im Sinne der Kinder- und Jugendhilfe an, u. a. soziale Gruppenarbeit, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, stabilisierende Familienhilfe, Erziehungsberatung, Erziehungsbeistand, Betreuungshilfe, Flüchtlingshilfe, Hilfe für junge Volljährige inkl. nachgehender Hilfe. Eine Notschlafstelle für obdachlose junge Menschen ist ein weiteres Angebot des Trägers. Stadtteilsozialarbeit in Quartieren mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen ist eine der weiteren Tätigkeiten. Der Träger fokussiert seine Arbeit insbesondere auf Familien mit Migrationsgeschichte und verfügt über etablierte Zugänge zu den Familien. Das Projekt „Wegweiser – gegen gewaltbereiten Salafismus“ ist eines von vielen, durch LeO e.V. realisierte Projekte.


MULTIKULTURELLES FORUM E.V.

Logo_MkF quer_300dpiDas Multikulturelle Forum e.V. (MkF) ist eine Migrantenorganisation, die auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Förderung des gesamtgesellschaftlichen und interkulturellen Miteinanders zurückblicken kann. Die Arbeit des MkF hat das übergeordnete Ziel, sozialbenachteiligte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesellschaftlich zu integrieren und zur Teilhabe zu befähigen.
Das Forum unterhält eine Hauptstelle in Lünen-Mitte sowie Zweigstellen in Lünen-Süd, Bergkamen, Hamm, Düsseldorf und Dortmund. Thematisch gliedert sich die Arbeit in fünf Säulen: die Bereiche Arbeit/Ausbildung, Soziales, Beratung, Kulturarbeit und Weiterbildung. Im Rahmen dieser Schwerpunkte führt das MkF u.a. Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung und Orientierung durch, engagiert sich in der Antidiskriminierungsarbeit, verfügt über Flüchtlingsberatungsstellen, bietet intensive Sprachförderung für MigrantInnen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. in den Bereichen Sprache, EDV, Gesundheit und Kultur für alle Interessierten an. In den genannten Bereichen setzt das MkF von der Europäischen Union, dem Bund, dem Land NRW und den Kommunen geförderte Projekte um. Das Angebotsspektrum des MkF ist sehr breit gefächert und ist auf gesamtgesellschaftliche Wirkung und Einbeziehung ausgerichtet. Am Standort Dortmund ist das MkF Träger einer Wegweiser-Beratungsstelle, die vor Ort Präventionsarbeit gegen gewaltbereiten Salafismus leistet und ein Beratungs- und Hilfsangebot für gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene darstellt.


RAA BERLIN

20140625-snowden-raa-logo-green-whiteDie RAA Berlin trägt und unterstützt Projekte zur Stärkung gesellschaftlicher Partizipation in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Sie bietet Beratung, Fortbildung und Prozessbegleitung an, immer mit dem Ziel, gesellschaftlicher Benachteiligung entgegenzutreten, insbesondere im Bereich Bildun. Das Projekt „Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken“ unterstützt Multiplikator*innen der muslimischen Jugendarbeit in ihrer Tätigkeit wie auch in ihrem Engagement für die Gesellschaft durch Fortbildungen, Qualifizierungen und ein begleitendes Coaching. Darüber hinaus bietet das Projekt Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit mit weiteren Jugendorganisationen an. Das Projekt schafft einen Raum, in dem junge Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der muslimischen Jugendarbeit sich gemeinsam mit dem Thema „religiös begründeter Extremismus“ auseinandersetzen und eigene Antworten darauf entwickeln können. Es geht darum, mit professioneller Unterstützung und Begleitung eigene Wahrnehmungen und Methoden zu reflektieren und dadurch gute Ansätze der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus weiterzuentwickeln.


RAT MUSLIMISCHER STUDIERENDER UND AKADEMIKER E.V. (RAMSA)

logo-ramsaDer Rat muslimischer Studierender & Akademiker e.V. bringt Studierende an 35 Standorten und Akademiker im gesamten Bundesgebiet zusammen. Der RAMSA bündelt die in den lokalen Hochschulvereinigungen gebildeten Netzwerke, Multiplikatoren, Studierende, Berufstätige und Akademiker, mit dem Ziel, sie in ihrem Engagement in unserer Gesellschaft zu stärken und zu qualifizieren. Projekt „Zukunft bilden“ zielt darauf ab, das Engagement muslimischer Studierender und Akademiker*innen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung, Rassismen und Abschottungstendenzen zu stärken. Durch dieses Projekt leistet der RAMSA einen Beitrag für die Gesellschaft zur Bildungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich der religiösen Extremismusprävention. Ziel ist es, progressive Perspektiven zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskursen zu entwickeln und positiv in die Gesellschaft zurückzuwirken.



STUTTGARTER JUGENDHAUS gGmbH

inside-outDas Stuttgarter Jugendhaus fördert die Emanzipation junger Menschen, die diese befähigt, sich der eigenen Situation in der GEsellschaft bewusst zu werden und an Aufgaben der Gesellschaft aktiv mitzuwirken. Die sort angesiedelte Fach- und Beratungsstelle Extremismus INSIDE OUT entwickelt und erprobt Konzepte zur Radikalisierungsprävention von religiös begründetem Extremismus. Die Zielsetzung der überwiegend universellen Präventionsarbeit ist, Jugendliche und junge Erwachsene durch erlebnispädagogische Angebote dabei zu unterstützen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Durch kunst- und theaterpädagogische Angebote, Visionssuche und interkulturelle Planspiele soll die persönliche Entwicklung von Jugendlichen unterstützt und demokratische Einstellungen und Werte gefördert werden. Im frühpräventiven Bereich legt INSIDE OUT den Schwerpunkt auf die frühzeitige Aktivierung und Förderung persönlicher Ressourcen und Kompetenzen von Kindern vor der Phase der Adoleszenz, durch ein innovatives Schulkonzept für Grundschulen und die ersten beiden Stufen der weiterführenden Schulen. Für Fachkräfte aus der Jugend- und Bildungsarbeit werden themenrelevante Fortbildungen und Vorträgen, sowie eine Hotline für kollegiale Fallberatung in angenommenen Radikalisierungsfällen angeboten.


TÜRKISCHE GEMEINDE IN DEUTSCHLAND E.V. (TGD)

tgd Die Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. setzt sich für die Interessen und die gesellschaftliche Teilhabe von Migrant*innen ein. Mit dem Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus soll in einem Zeitraum von fünf Jahren (2015-2019) ein professionelles, bundesweit agierendes Netzwerk gegen religiös begründeten Extremismus unter Muslim*innen und gesellschaftliche Polarisierung entstehen. Ziel ist es, islamische Dachverbände als Träger der Präventionsarbeit zu stärken und damit die Auseinandersetzung mit Radikalisierung und Menschenfeindlichkeit um entscheidende Perspektiven und zielgruppenorientierte Beratungsangebote zu bereichern. Die Netzwerkmitglieder planen eigenständige Projekte, die auf Jugendliche sowie Multiplikator*innen zugeschnitten sind. In der ersten Projektphase wurden bereits verbandsspezifische Konzepte erarbeitet. Das Engagement des Netzwerks erfolgt unter Berücksichtigung der vielfältigen Gemeindestrukturen und muslimischen Lebensrealitäten in Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit mit etablierten Trägern der Präventionsarbeit ist vorgesehen.


TÜRKISCHE GEMEINDE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V. (TGS-H)

tgshDie Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. ist ein ehrenamtlich geleiteter, landesweiter, gemeinnütziger Verein. Gegründet wurde die TGS-H im November 1995 als Interessenvertretung der Türkei stämmigen Menschen in Schleswig-Holstein. Mittlerweile ist die TGS-H Träger von zahlreichen Projekten im Bereich Arbeitsmarkt, Jugend- und Sozialarbeit. Ziel ist die Gleichbehandlung und Anerkennung aller Menschen jedweder Herkunft, Religion, Kultur und Sprache. Eines der Projekte der TGS-H ist „PROvention„, das Landesprogramm gegen religiös begründeten Extremismus in Schleswig-Holstein. Das Team von PROvention berät Angehörige, Freund(e)_innen und Bekannte von Personen, die von Radikalisierung oder Extremismus betroffen sind, sowie Ausstiegswillige selbst. Darüber hinaus bieten PROvention ein Angebot an öffentlichen Veranstaltungen, Fortbildungen für Multiplikator_innen und Workshops mit jungen Menschen zu den Themenfeldern Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus/ Salafismus an.


UFUQ E.V.

ufuq_logo_shortUfuq.de ist ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und arbeitet bundesweit auf dem Gebiet der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus. Er ist an der Schnittstelle von pädagogischer Praxis, Wissenschaft und Politik tätig und entwickelt Ansätze zum pädagogischen Umgang mit gesellschaftlicher Diversität in der Migrationsgesellschaft. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Fragen von Religion, Identität und Zugehörigkeit und der Prävention religiös begründeter Extremismen. Mit Beratungen und Fortbildungen wendet sich der Verein an Multiplikator*innen in Schule, Jugendarbeit und kommunalen Verwaltungen und entwickelt Lernmaterialien und Handreichungen für Unterricht und Bildungsarbeit on- und offline. Ein Projekt, dessen Fokus auf dem Bereich online liegt, ist „Bildmachen„.


VAJA E.V.

VAJA_Logo_300 dpiVAJA e.V. hat sich seit 1992 zum größten Träger für Streetwork / Aufsuchende Jugendarbeit in Bremen entwickelt. Mit dem Begriff der Aufsuchenden Jugendarbeit wird gemeinhin eine Arbeitsform an der Schnittstelle zwischen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit beschrieben. Aufgrund der Niedrigschwelligkeit des Ansatzes wird Aufsuchende Jugendarbeit insbesondere dort eingesetzt, wo junge Menschen von den konventionellen Angeboten der Jugend(sozial)arbeit nicht ausreichend oder gar nicht mehr erreicht werden (wollen) und sie informelle Treffpunkte im öffentlichen Raum als zentrale Aktions- und Aufenthaltsorte ihrer Freizeit gewählt haben. Hier kommt den Aspekten der Lebensweltorientierung und der Beziehungsarbeit im Rahmen Aufsuchender Jugendarbeit besondere Bedeutung zu. Projekte von VAJA e.V. sind beispielsweite „kitab“ und „JAMIL„.


VEREINIGUNG PESTALOZZI gGmbH

Vereinigung Pestalozzi LOGODie Vereinigung Pestalozzi unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Hamburg dabei, eigene Stärken und Perspektiven zu entwickeln. Hilfesuchende Menschen mit ihrer persönlichen Geschichte, ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Sie arbeitet frei von religiösen und weltanschaulichen Bekenntnissen. Das Team besteht aus professionell handelnden Menschen unterschiedlicher Berufe und Kulturen. Alle teilen die Überzeugung, dass Wertschätzung, Respekt und Toleranz die Säulen der eigenen Arbeit sind. Weiterhin werden Familien, Kinder und Jugendliche, die in Not sind, unterstützt. Seelisch belasteten Menschen wird dabei geholfen, in die Gesellschaft, die Familie und das Berufsleben zurückzufinden. Das Projekt „Legato“ widmet sich unter anderem der systemischen Ausstiegsberatung.


VIOLENCE PREVENTION NETWORK E.V.

logo_vpn_300dpiViolence Prevention Network ist ein Verbund erfahrener Fachkräfte, die seit Jahren in der Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter tätig sind. Das Team von Violence Prevention Network arbeitet seit 2001 im Bereich der Verringerung von ideologisch motivierten schweren und schwersten Gewalttaten von Jugendlichen. Durch seine Arbeit mit rechtsextremistisch und islamistisch gefährdeten Jugendlichen hat sich das Team von Violence Prevention Network über Jahre eine bundesweite Expertise im Bereich der Arbeit mit ideologisch motivierten Straftätern erworben. Mit der Methode der Verantwortungspädagogik® hat Violence Prevention Network einen demütigungsfreien Weg der Ansprache von Menschen gefunden, die sich antidemokratischen Strukturen angeschlossen haben, und kann ihnen so die Rückkehr in das demokratische Gemeinwesen ermöglichen.


WEGWEISER DÜSSELDORF E.V.

logoWegweiser Düsseldorf e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, in dem Muslim*innen und Nichtmuslim*innen gemeinsam Verantwortung tragen. Der Verein möchte jungen Menschen helfen, die mit gewaltbefürwortenden neosalafistischen Strömungen in Verbindung kommen. Es werden qualifizierte Hilfestellungen im präventiven Bereich angeboten, die sich an unmittelbar Betroffene, Angehörige, Lehrkräfte und Pädagog*innen richten. Ziele des Vereins sind bspw. die umfassende Aufklärung über gewaltbereiten Neosalafismus (Inhalte, Struktur und Rekrutierungsstrategien), die Stärkung der Resilienzfähigkeit (Immunisierung gegen Ansprachen aus dem neosalafistischen Kontext) und Empowerment, sowie die Verhinderung und Unterbrechung von Radikalisierung durch die Bereitstellung und Durchführung qualifizierter Hilfestellungen.


YALLAH! FACH- UND VERNETZUNGSSTELLE SALAFISMUS IM SAARLAND

Die Fach- und Vernetzungsstelle Salafismus im Saarland – Yallah! ein Projekt des Institutes für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gGmbH.


ZENTRALRAT DER MUSLIME IN DEUTSCHLAND E.V. (ZMD)

cache_2469876639Der Zentralrat der Muslime in Deutschland ist eine multiethnische Religionsgemeinschaft mit derzeit 35 muslimischen Dachorganisationen und Institutionen. Das Projekt „Safer Spaces“ setzt sich präventiv gegen religiös begründeten Extremismus ein und will Jugendliche und Eltern dabei aktiv in die Arbeit einbinden. Über Partizipation, die Ethik der Religion will das Programm den Jugendlichen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, indem sie ihren Glauben nicht meinen verleugnen, noch ihr Handeln dabei im Gegensatz unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung begreifen zu müssen. Der richtig verstandene Islam wird dabei als Teil einer immunisierenden Wirkung gegen extremistische Strömungen und Gewalt begriffen. Den Jugendlichen werden so Perspektiven eröffnet und ihnen durch praktische Bestandteile wie Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Selbstverwirklichung, das Gefühl und vermittelt, dass sie wichtig für unser Land sind und zum Gemeinwohl aktiv beitragen können. Hierbei sind die wichtigsten Ziele für uns: 1. Unsere Jugendliche sollen ihre Fragen und Anliegen in den Moscheegemeinden – „und nicht auf der Straße“ – diskutieren und klären. Dieses Ziel wird durch jugendgerechte islamische Vorträge durch anerkannte Referenten erreicht. 2. Jugendliche sollen die praktische Attraktivität unserer demokratischen Gesellschaft anschaulich erfahren. Das Leben in einer Demokratie hat Vorteile, die vielen Jugendlichen mit internationalen Wurzeln nicht ganz bewusst sind.