Mitglieder

AGENTUR FÜR PARTIZIPATIVE INTEGRATION (API)

api_logoDie API ist eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft, die im Themenfeld Integration verschiedene Handlungsfelder bearbeitet. Hierzu zählen unter anderem die mediale Präsentation und Verankerung partizipativer Integrationsansätze im öffentlichen Raum, die Fortbildung von Zuwanderern und die Initiierung und Flankierung von Leuchtturmprojekten. Darüber hinaus bietet API in Kooperation mit der bpb und Ufuq seit drei Jahren zertifizierte Fortbildungen zur Radikalisierungsprävention in Schule und Jugendhilfe an.


AKTION COURAGE E.V.

AC bunt ohne KleinschriftAktion Courage e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte initiiert und trägt, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wenden. Aktion Courage e.V. wurde 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und politischen Lagern als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus in Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock gegründet. Im Moment konzentriert sich Aktion Courage e.V. auf das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, das bei Kindern und Jugendlichen Präventionsarbeit gegen Radikalisierung und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit leistet, unter anderem gegen Islamismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Homophobie.


AKTION GEMEINWESEN UND BERATUNG E.V.

agb-und-clearingverfahrenDie Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. (AGB e.V.) ist Träger des Modellprojekts „Clearingverfahren und Case Management – Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus“  und ein anerkannter und etablierter Jugendhilfeträger in Düsseldorf. Die AGB e.V.  verfügt über profunde und mehrjährige Vorerfahrung im Bereich der Radikalisierungsprävention. Das Modellprojekt „Clearingverfahren und Case Management – Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus“ wird derzeit an sechs Schulen bundesweit durchgeführt. Hierbei wird erprobt, inwieweit ein hochstrukturiertes Verfahren zur Unterbrechung von Radikalisierungsprozessen erfolgreich ist. Basierend auf Prämissen der Radikalisierungsprävention soll das Clearingverfahren vor allem ein ganzes Bündel an Methoden und pädagogischen Maßnahmen zur Verfügung stellen, die helfen sollen Radikalisierungsprozesse frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Dabei ist eine Vernetzung aller relevanter Akteure aus Sozialraum und Schule ebenso wichtig, wie ein Monitoring und ein gut strukturiertes Case Management. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung finanzierte Projekt zielt neben der Implementierung des Clearingverfahrens auch auf die Sensibilisierung und Aufklärung der Lehrerinnen und Lehrer in den Themenbereichen Neosalafismus und Rechtsextremismus ab.


BASIS & WOGE E.V.

basis-und-woge-webbasis & woge ist in Hamburg ein anerkannter und etablierter Träger der Jugendhilfe. Sein Profil weist ein breites Angebotsspektrum in der offenen und stationären Jugendhilfe, in Sozialräumlichen Hilfsangeboten, in der Bildungs- und Integrationsarbeit mit Flüchtlingen sowie in der Antidiskriminierungsarbeit auf. Als Träger des Projektes SelbstSicherSein-Wer bin ich und wie will ich sein? – arbeiten wir mit Workshops, Beratungs- und Gruppenangeboten präventiv zur religiös begründeter Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen im Sozialraum Mümmelmannsberg. Zu unseren Zielgruppen gehören Multiplikator_innen, Kinder ab acht Jahren, Jugendliche, Eltern und andere Bezugspersonen. Wir begleiten Kinder und Jugendliche dabei, auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine starke Persönlichkeit zu entwickeln. Durch das Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven wollen wir ihnen die Vielfalt von Lebensentwürfen verdeutlichen und sie ermutigen, den eigenen Lebensweg selbstbewusst zu gehen. Wir unterstützen sie, Diskursen der Ungleichwertigkeiten kritisch zu begegnen und geben Diskriminierungserfahrungen einen Reflexionsraum. Dabei ist uns ein ganzheitlicher Blick auf die Welt der Kinder und Jugendlichen selbstverständlich und dafür suchen wir einen konstruktiven Austausch mit Eltern, Lehrkräften und anderen Bezugspersonen.


CULTURES INTERACTIVE E.V.

Logo05ist ein international tätiger Fachträger zu Jugendkulturen in der Prävention von Rechtsextremismus, religiösem Fundamentalismus sowie anderen Formen von gruppenbezogenem Hass. Der von CI entwickelte zivilgesellschaftliche Jugendkulturansatz verbindet lebensweltlich orientierte politische Bildung mit Jugendkulturen und narrativer Gruppenarbeit. Grundprinzipien sind: Jugendkulturelles Selbermachen/DIY, solidarisches arbeiten, Erzählen und Nacherleben, Reflektieren und Perspektivwechsel. Bundesweit werden Strukturen einer menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit aufgebaut, Projekttage für Schulen, Jugendeinrichtungen, Intensiv-Trainings, Fachkräfte-Fortbildungen, Beratungen, Handlungskonzepte und pädagogischen Materialien angeboten. Das Team besteht aus Fachkräften aus Jugendkulturen, politischer Bildung, Sozialarbeit, Mediation/ Supervision, Kulturwissenschaften, sowie sozialtherapeutischer Gruppenarbeit. Wir sind überzeugt: Good practice Methoden sind in der Präventions- und Distanzierungsarbeit bei allen Formen eines sog. Extremismus ähnlich. In den Feldern Rechtsextremismus und religiösem Extremismus kommt dabei Genderthematiken eine besondere Bedeutung zu. Der (inter)nationale Fachaustausch zu präventiver Jugendarbeit/ Jugendhilfe z.B. mit EU/RAN und OSZE bilden einen Schwerpunkt.


DEVI E.V.

logo-deviVerein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung
Wir unterstützen Schulen und Einrichtungen der beruflichen Bildung bei Ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF), Diskriminierungen und religiös begründeten Extremismus. Unsere Leitlinie ist die Förderung von Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und Herrschaftsform. Begleitung, Beratung, Fortbildung und Materialentwicklung: Wir begleiten und beraten seit über zehn Jahren Berliner Oberstufenzentren und Berufsschulen bei ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF), Diskriminierungen und religiös begründeten Extremismus. Seit 2015 engagieren wir uns auch in Hamburg. Wir bieten Fortbildungen für Pädagog/inn/en in der beruflichen Bildung an, begleiten Audit-Verfahren zur Schulentwicklung, unterstützen Schüler/innen, die sich im Klassenrat, in der Schüler/innenvertretung oder für Initiativen wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagieren, führen Seminare und Klassentage mit Schüler/innen durch und entwickeln Handreichungen und Argumentationshilfen, die auch überregional und für allgemeinbildende Schulen von Wert sind.


GESICHT ZEIGEN E.V.

logo_web_72_mGesicht Zeigen! ermutigt Menschen, aktiv zu werden gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt. Der Verein greift in die aktuelle politische Debatte ein und bezieht öffentlich Stellung. Ziel von Gesicht Zeigen! ist die Sensibilisierung für jede Art von Diskriminierung und die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Für dieses Ziel entwickelt Gesicht Zeigen! Projekte und Aktionen, die Vorurteile abbauen und das Miteinander fördern. Der Verein initiiert öffentliche Kampagnen im Kino, TV oder auf Plakaten, die für Zivilcourage werben und die von zahlreichen Prominenten unterstützt werden. Auf facebook informiert der Verein täglich zum aktuellen Geschehen. Gesicht Zeigen! arbeitet zudem auch praktisch: der Verein konzipiert und realisiert Projekte für die Einwanderungsgesellschaft wie beispielsweise die innovative Ausstellung „7xjung – dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt“ oder das bundesweite Schulprojekt „Störungsmelder on tour“. Im Modellprojekt „Die Freiheit, die ich meine“ werden gemeinsam mit Mädchen und jungen Frauen in Berlin-Mitte Strategien erarbeiten, um sich aktiv für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.


IFAK E.V.

ifak-logo150pxDie IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- Jugendhilfe und Migrationsarbeit verfügt über eine 40 jährige Erfahrung im Bereich der professionellen interkulturellen Arbeit in den verschiedensten Arbeitsbereichen der Jugendhilfe sowie der Migrations- und Flüchtlingsarbeit. In der IFAK arbeiten wir in multikulturellen Teams, 2/3 unserer Mitarbeiter*innen haben selbst einen Migrationshintergrund und decken über 20 verschiedene Sprachen ab. Unsere Einrichtungen, (wie die Kindertagesstätte, Jugendzentren, Streetwork, offenen Ganztagsschulen, Erzieherische Hilfen, Familienzentren, Integrationsagenturen, Bildungswerk, bis hin zum Seniorenbüro, Flüchtlingsarbeit), werden von Menschen aller Generationen und verschiedensten Herkunftskulturen – und Religionen genutzt. Im Bereich der Präventionsarbeit „religiöse Radikalisierung“- arbeiten wir in dem Themenfeld mit drei unterschiedlichen Arbeitsansätzen: Beratungsnetzwerk „Grenzgänger“, „Wegweiser“ Bochum und das Projekt „# selam – gemeinsam stark im Pott“


INSTITUT ZUR FÖRDERUNG VON BILDUNG UND INTEGRATION E.V.


JUBIGO E.V.


JUGENDSTIFTUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

demokratiezentrumDas Demokratiezentrum Baden-Württemberg ist ein Trägerverbund, der landesweit Angebote der Extremismusprävention und Menschenrechtsbildung. Durch die Fachstelle PREvent!on werden umfassende Angebote, Strukturen und Strategien zur Prävention von Radikalisierungstendenzen bei Jugendlichen entwickelt und zivilgesellschaftlichen Akteuren Kompetenzen und Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Mit einem Netz von kommunalen Anlaufstellen und eigens qualifizierten Referentinnen und Referenten entwickelt PREvent!on gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen, und hier vor allem islamischen, und staatlichen Akteuren vor Ort  Präventionsstrategien, um eine langfristige Etablierung präventiv wirksamer Strukturen und Maßnahmen in den jeweiligen Landkreisen zu unterstützen. Wir verfolgen dabei das Konzept, dass sich erfolgreiche Präventionsarbeit gegen religiös begründete Radikalisierung durch Langfristigkeit und eine Verankerung vor Ort auszeichnet und nur dann wirklich gelingen kann, wenn kommunale und vor allem islamische Akteure gemeinsam an der Umsetzung einer Strategie arbeiten.


KREUZBERGER INITIATIVE GEGEN ANTISEMITISMUS E.V.

kiga_logo_hoch-jpgKIgA e.V. entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Aber auch zu Themen wie antimuslimischer Rassismus oder Extremismus erarbeiten wir modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung. Für die Arbeit an Schulen, aber auch in Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen Orten der politischen Bildung bilden wir junge Menschen fort, die unseren Ansatz des Peer-to-Peer-Lernens umsetzen und sich mit ihre eigene Erfahrungen und ihrer Geschichte in die Workshops einbringen. Neben Workshops für Schülerinnen und Schüler bieten wir auch Fortbildungen zum Nahostkonflikt und andere Themen für Multiplikator_innen und Neu- und Weiterentwicklung von pädagogischen Materialien.


LEO E.V.


MULTIKULTURELLES FORUM E.V.

Logo_MkF quer_300dpiDas Multikulturelle Forum e.V. (MkF) ist eine Migrantenorganisation, die auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Förderung des gesamtgesellschaftlichen und interkulturellen Miteinanders zurückblicken kann. Die Arbeit des MkF hat das übergeordnete Ziel, sozialbenachteiligte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesellschaftlich zu integrieren und zur Teilhabe zu befähigen.
Das Forum unterhält eine Hauptstelle in Lünen-Mitte sowie Zweigstellen in Lünen-Süd, Bergkamen, Hamm, Düsseldorf und Dortmund. Thematisch gliedert sich die Arbeit in fünf Säulen: die Bereiche Arbeit/Ausbildung, Soziales, Beratung, Kulturarbeit und Weiterbildung. Im Rahmen dieser Schwerpunkte führt das MkF u.a. Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung und Orientierung durch, engagiert sich in der Antidiskriminierungsarbeit, verfügt über Flüchtlingsberatungsstellen, bietet intensive Sprachförderung für MigrantInnen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. in den Bereichen Sprache, EDV, Gesundheit und Kultur für alle Interessierten an. In den genannten Bereichen setzt das MkF von der Europäischen Union, dem Bund, dem Land NRW und den Kommunen geförderte Projekte um. Das Angebotsspektrum des MkF ist sehr breit gefächert und ist auf gesamtgesellschaftliche Wirkung und Einbeziehung ausgerichtet.
Am Standort Dortmund ist das MkF Träger einer Wegweiser-Beratungsstelle, die vor Ort Präventionsarbeit gegen gewaltbereiten Salafismus leistet und ein Beratungs- und Hilfsangebot für gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene darstellt.


RAA BERLIN

20140625-snowden-raa-logo-green-whiteExtrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken // Das Projekt „Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken“ unterstützt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der muslimischen Jugendarbeit in ihrer Tätigkeit wie auch in ihrem Engagement für die Gesellschaft durch Fortbildungen, Qualifizierungen und ein begleitendes Coaching. Darüber hinaus bietet das Projekt Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit mit weiteren Jugendorganisationen an. Das Projekt schafft einen Raum, in dem junge Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der muslimischen Jugendarbeit sich gemeinsam mit dem Thema „religiös begründeter Extremismus“ auseinandersetzen und eigene Antworten darauf entwickeln können. Es geht darum, mit professioneller Unterstützung und Begleitung eigene Wahrnehmungen und Methoden zu reflektieren und dadurch gute Ansätze der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus weiterzuentwickeln. Die RAA Berlin trägt und unterstützt Projekte zur Stärkung gesellschaftlicher Partizipation in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Sie bietet Beratung, Fortbildung und Prozessbegleitung an, immer mit dem Ziel, gesellschaftlicher Benachteiligung entgegenzutreten, insbesondere im Bereich Bildung.


RAMSA E.V.

logo-ramsaDer Rat muslimischer Studierender & Akademiker e.V. (RAMSA) bringt Studierende an 35 Standorten und Akademiker im gesamten Bundesgebiet zusammen. Der RAMSA bündelt die in den lokalen Hochschulvereinigungen gebildeten Netzwerke, Multiplikatoren, Studierende, Berufstätige und Akademiker, mit dem Ziel, sie in ihrem Engagement in unserer Gesellschaft zu stärken und zu qualifizieren. Projekt „Zukunft bilden“: Das Projekt Zukunft bilden zielt darauf ab, das Engagement muslimischer Studierender und Akademiker gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung, Rassismen und Abschottungstendenzen zu stärken. Durch das Projekt Zukunft bilden leistet der RAMSA e.V. einen Beitrag für die Gesellschaft zur Bildungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich der religiösen Extremismusprävention. Ziel ist es, progressive Perspektiven zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskursen zu entwickeln und positiv in die Gesellschaft zurückzuwirken.


STUTTGARTER JUGENDHAUS gGmbH

inside-outDie Fach- und Beratungsstelle Extremismus INSIDE OUT hat ihren Standort in Stuttgart und entwickelt und erprobt Konzepte zur Radikalisierungsprävention von religiös begründetem Extremismus. Die Zielsetzung der überwiegend universellen Präventionsarbeit ist, Jugendliche und junge Erwachsene durch erlebnispädagogische Angebote dabei zu unterstützen ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Durch kunst- und theaterpädagogische Angebote, Visionssuche und interkulturelle Planspiele soll die persönliche Entwicklung von Jugendlichen unterstützt und demokratische Einstellungen und Werte gefördert werden. Im frühpräventiven Bereich legt INSIDE OUT seinen Schwerpunkt auf die frühzeitige Aktivierung und Förderung persönlicher Ressourcen und Kompetenzen von Kindern vor der Phase der Adoleszenz, durch ein innovatives Schulkonzept für Grundschulen und die ersten beiden Stufen der weiterführenden Schulen. Für Fachkräfte aus der Jugend- und Bildungsarbeit bietet INSIDE OUT themenrelevante Fortbildungen und Vorträgen sowie eine Hotline für kollegiale Fallberatung in angenommenen Radikalisierungsfällen. Das Projekt ist bundesweit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren im Bereich Prävention vernetzt und kooperiert mit internationalen Trägern und Institutionen auf verschiedenen Ebenen.


TÜRKISCHE GEMEINDE IN DEUTSCHLAND E.V.

tgdPräventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus // In einem Zeitraum von fünf Jahren soll ein professionelles, bundesweit agierendes Netzwerk gegen religiös begründeten Extremismus unter Muslimen und gesellschaftliche Polarisierung entstehen. Ziel ist es, islamische Dachverbände als Träger der Präventionsarbeit zu stärken und damit die Auseinandersetzung mit Radikalisierung und Menschenfeindlichkeit um entscheidende Perspektiven und zielgruppenorientierte Beratungsangebote zu bereichern.
Die Netzwerkmitglieder planen eigenständige Projekte, die auf Jugendliche sowie MultiplikatorInnen zugeschnitten sind. In der ersten Projektphase wurden bereits verbandsspezifische Konzepte erarbeitet. Das Engagement des Netzwerks erfolgt unter Berücksichtigung der vielfältigen Gemeindestrukturen und muslimischen Lebensrealitäten in Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit mit etablierten Trägern der Präventionsarbeit ist vorgesehen.


TÜRKISCHE GEMEINDE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.

tgshDie Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. (TGS-H) ist ein ehrenamtlich geleiteter, landesweiter, gemeinnütziger Verein. Gegründet wurde die TGS-H im November 1995 als Interessenvertretung der Türkei stämmigen Menschen in Schleswig-Holstein. Mittlerweile ist die TGS-H Träger von zahlreichen Projekten im Bereich Arbeitsmarkt, Jugend- und Sozialarbeit. Ziel ist die Gleichbehandlung und Anerkennung aller Menschen jedweder Herkunft, Religion, Kultur und Sprache. Eines der Projekte der TGS-H ist PROvention, das Landesprogramm gegen religiös begründeten Extremismus in Schleswig-Holstein. Das Team von PROvention berät Angehörige, Freund(e)_innen und Bekannte von Personen, die von Radikalisierung oder Extremismus betroffen sind, sowie Ausstiegswillige selbst. Darüber hinaus bieten PROvention ein Angebot an öffentlichen Veranstaltungen, Fortbildungen für Multiplikator_innen und Workshops mit jungen Menschen zu den Themenfeldern Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus/ Salafismus an.


UFUQ E.V.

ufuq_logo_shortUfuq.de ist ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und arbeitet bundesweit auf dem Gebiet der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus. Er ist an der Schnittstelle von pädagogischer Praxis, Wissenschaft und Politik tätig und entwickelt Ansätze zum pädagogischen Umgang mit gesellschaftlicher Diversität in der Migrationsgesellschaft. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Fragen von Religion, Identität und Zugehörigkeit und der Prävention religiös begründeter Extremismen. Mit Beratungen und Fortbildungen wendet sich der Verein an Multiplikator_innen in Schule, Jugendarbeit und kommunalen Verwaltungen und entwickelt Lernmaterialien und Handreichungen für Unterricht und Bildungsarbeit on- und offline.


VAJA E.V.


VEREINIGUNG PESTALOZZI gGmbH


VIOLENCE PREVENTION NETWORK E.V.

logo_vpn_300dpiViolence Prevention Network ist ein Verbund erfahrener Fachkräfte, die seit Jahren in der Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter tätig sind. Das Team von Violence Prevention Network arbeitet seit 2001 im Bereich der Verringerung von ideologisch motivierten schweren und schwersten Gewalttaten von Jugendlichen. Durch seine Arbeit mit rechtsextremistisch und islamistisch gefährdeten Jugendlichen hat sich das Team von Violence Prevention Network über Jahre eine bundesweite Expertise im Bereich der Arbeit mit ideologisch motivierten Straftätern erworben. Mit der Methode der Verantwortungspädagogik® hat Violence Prevention Network einen demütigungsfreien Weg der Ansprache von Menschen gefunden, die sich antidemokratischen Strukturen angeschlossen haben, und kann ihnen so die Rückkehr in das demokratische Gemeinwesen ermöglichen.


WEGWEISER DÜSSELDORF E.V.

logoDer gemeinnützige Verein, in dem Muslime und Nichtmuslime gemeinsam Verantwortung tragen, möchte jungen Menschen helfen, die mit gewaltbefürwortenden neosalafistischen Strömungen in Verbindung kommen. Wir bieten qualifizierte Hilfestellungen im präventiven Bereich, die sich an unmittelbar Betroffene, Angehörige, Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen richten. Ziele des Vereins: Umfassende Aufklärung über gewaltbereiten Neosalafismus (Inhalte, Struktur und Rekrutierungsstrategien) // Stärkung der Resilienzfähigkeit (Immunisierung gegen Ansprachen aus dem neosalafistischen Kontext) und Empowerment // Verhinderung und Unterbrechung von Radikalisierung durch die Bereitstellung und Durchführung qualifizierter Hilfestellungen.


ZENTRALRAT DER MUSLIME IN DEUTSCHLAND E.V.

cache_2469876639Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ist eine multiethnische Religionsgemeinschaft mit derzeit 35 muslimischen Dachorganisationen und Institutionen. Safer Spaces: Das Projekt Safer Spaces setzt sich präventiv gegen religiös begründeten Extremismus ein und will Jugendliche und Eltern dabei aktiv in die Arbeit einbinden. Über Partizipation, die Ethik der Religion will das Programm den Jugendlichen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, indem sie ihren Glauben nicht meinen verleugnen, noch ihr Handeln dabei im Gegensatz unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung begreifen zu müssen. Der richtig verstandene Islam wird dabei als Teil einer immunisierenden Wirkung gegen extremistische Strömungen und Gewalt begriffen. Den Jugendlichen werden so Perspektiven eröffnet und ihnen durch praktische Bestandteile wie Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Selbstverwirklichung, das Gefühl und vermittelt, dass sie wichtig für unser Land sind und zum Gemeinwohl aktiv beitragen können. Hierbei sind die wichtigsten Ziele für uns: 1. Unsere Jugendliche sollen ihre Fragen und Anliegen in den Moscheegemeinden – „und nicht auf der Straße“ – diskutieren und klären. Dieses Ziel wird durch jugendgerechte islamische Vorträge durch anerkannte Referenten erreicht. 2. Jugendliche sollen die praktische Attraktivität unserer demokratischen Gesellschaft anschaulich erfahren. Das Leben in einer Demokratie hat Vorteile, die vielen Jugendlichen mit internationalen Wurzeln nicht ganz bewusst sind.