Aktivitäten in der BAG RelEx

„Aufbruch statt Abbruch – Religion und Werte in einer pluralen Gesellschaft“

Die Welt ist in Bewegung, Europa ist in Bewegung, Deutschland ist in Bewegung. Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten?

In dem Band Aufbruch statt Abbruch – Religion und Werte in einer pluralen Gesellschaft entwerfen die Autor*innen verschiedene Zukunfstszenarien, die sich dieser Frage nähern. Entstanden ist der Band im Rahmen des Projekts „Zukunft bilden!“ des Rats muslimischer Studierender & Akademiker e.V. (RAMSA). Gefördert wird das Projekt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stiftung Mercator sowie die Robert Bosch Stiftung.

Der Band wird von Bacem Dziri und Amir Dziri herausgegeben und erscheint im Herder Verlag.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Herder Verlages.

 

Pressemitteilung zum NSU-Komplex

Unabhängig vom gestrigen Urteilsspruch im historischen Strafprozess in Zusammenhang mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), ist die versprochene Aufklärung über die Mordserie des rechten Terrornetzwerks bislang ausgeblieben. Der NSU ist nachweislich keine kleine Terrorzelle, sondern konnte über ein Jahrzehnt lang unbehelligt mit Hilfe eines neonazistischen Terror-Netzwerks und aufgrund des systematischen Versagens staatlicher Sicherheitsbehörden Raubüberfälle, Sprengstoffanschläge und Morde an unschuldigen Menschen verüben.

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Gemeinsam ein Zeichen setzen!

Website_TGAMR_kleinDer 1. Juli ist der Internationale Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Als Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus setzen wir uns in unserer Arbeit gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus ein und unterstützen zusammen mit vielen anderen Organisationen die Initiative #keinplatzfürhass von CLAIM!

Ihr wollt mehr über die Initiative, die Unterstützer*innen und geplante Aktionen erfahren? An dieser Stelle findet ihr weitere Informationen zu CLAIM und dem Aktionstag 2018.

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Zweite Fachtagung der BAG RelEx „Inshallah Online – Wie religiöse Extremisten das Internet nutzen und was wir dagegen tun können“

Am 04. Mai 2018 fand der zweite Fachtag der BAG RelEx in Hamburg statt. Der Titel „Inshallah Online – Wie religiöse Extremisten das Internet nutzen und was wir dagegen tun können“ verrät, dass wir die Aufmerksamkeit auf die online Ansprache von Extremisten und die online Angebote der Präventions- und Deradikalisierungsträger gelegt haben. Mehr Informationen zu dem Programm des Fachtages finden Sie hier.

An dieser Stelle möchten wir uns sowohl bei den Referierenden, als auch bei allen Teilnehmenden für die anregenden Diskussionen bedanken!

In Kürze steht Ihnen auf unserer Website die Dokumentation des Fachtages zur Verfügung.

Presseerklärung zu den im Koalitionsvertrag der CDU, CSU und SPD genannten Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und der zivilgesellschaftlichen Extremismusprävention

Die Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx) begrüßt die im Koalitionsvertrag der CDU, CSU und SPD genannten Vorhaben bezüglich der Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und der zivilgesellschaftlichen Extremismusprävention. Für die künftige Bundesregierung gilt es, diese genannten Maßnahmen mit Leben zu füllen und adäquat umzusetzen.

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Online Debatte zum Thema Islamistische Radikalisierung und was man dagegen tun kann

Schauen Sie sich die Debatte vom 1. Dezember 2017 hier an.

Dr. Götz Nordbruch, Vorstandsvorsitzender der BAG RelEx wird gemeinsam mit Benham Said vom Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg eine Live-Debatte über islamisitsche Radikalisierung führen. Dies ist ein Format der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Moderation übernimmt Dr. Dietmar Molthagen.

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Erste Fachtagung der BAG RelEx „Herausforderungen für die Präventions- und Deradikalisierungsarbeit“

Präventions- und Ausstiegsarbeit steht vor großen Herausforderungen

Die zu beobachtende Polarisierung der Gesellschaft und politische sowie religiös begründete Radikalisierungen erfordern einen adäquaten Umgang der staatlichen aber auch der zivilgesellschaftlichen Träger, Vereine und Projekte mit den unterschiedlichen Phänomenen. Besonders im Bereich des religiös begründeten Extremismus gibt es in der Öffentlichkeit noch überschaubare Kenntnisse über die Herausforderungen, vor denen die Präventions- und Deradikalisierungsarbeit steht, aber auch vom Arbeitsfeld selbst.

Dies war Thema unseres Fachtages am 7. November 2017 im Berliner Rathaus Charlottenburg. Wir danken uns bei allen Teilnehmenden für Ihre Teilnahme und rege Diskussionen beim Fachtreffen!

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Staatliche Kontrolle statt zivilgesellschaftlichem „Wildwuchs“? Präventions- und Ausstiegsarbeit in Deutschland

Ein Artikel von Götz Nordbruch (Vorstandsvorsitzender)

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Mit der Präventions- und Ausstiegsarbeit ist es so eine Sache, der Erfolg lässt sich wie in der Kriminalitäts- und Gesundheitsprävention nur schwer messen. Ob die Radikalisierung eines Jugendlichen aufgrund einer bestimmten Maßnahme verhindert wurde, lässt sich kaum mit Gewissheit klären. Und wer sagt überhaupt, dass ohne eine Intervention überhaupt eine Radikalisierung zu erwarten war? Trotzdem sind Kriterien notwendig um zu beurteilen, ob Ansätze der Präventions- und Ausstiegsarbeit tatsächlich sinnvoll und wirkungsvoll sind.

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