Dritter Fachtag der BAG RelEx „Jenseits des Salafismus – aktuelle Entwicklungen und Perspektiven“

Am 13. November fand der dritte öffentliche Fachtag der BAG RelEx in Berlin statt!

Wir freuen uns über das rege Interesse der Teilnehmenden und möchten uns bei allen Beteilgten für die interessanten Vorträge und die konstruktiven Diskussionen bedanken.

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Kommentar zu den „Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung“

Die BAG RelEx spricht sich ausdrücklich für eine Diskussion um Rahmenbedingungen und Grundsätze in der Präventions- und Ausstiegsarbeit im Arbeitsbereich religiös begründeter Extremismus aus. Die 20 „Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung“ von Dr. Milena Uhlmann und Dr. Harald Weilnböck bieten einen Impuls für eine solche Diskussion. Mit ihrem Kommentar zu den 20 Thesen beteiligt sich die BAG RelEx aktiv an der Fachdebatte um Rahmenbedingungen im Arbeitsbereich.

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#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung

#unteilbarDie BAG RelEx setzt sich in ihrer täglichen Arbeit gegen jede Form von religiös begründetem Extremismus ein. Radikalisierungsprozesse finden immer auch im Kontext des gesellschaftlichen Klimas statt. Dabei stehen Angriffe auf die Menschenrechte, Religionsfreiheit und den Rechtsstaat konträr zu den Prinzipien auf deren Basis die BAG RelEx arbeitet.  Als ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus, gesellschaftliche Ausgrenzung und Diskriminierung unterstützt die BAG RelEx den Aufruf des Bündnisses #unteilbar.

 

Pressemitteilung zum NSU-Komplex

Unabhängig vom gestrigen Urteilsspruch im historischen Strafprozess in Zusammenhang mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), ist die versprochene Aufklärung über die Mordserie des rechten Terrornetzwerks bislang ausgeblieben. Der NSU ist nachweislich keine kleine Terrorzelle, sondern konnte über ein Jahrzehnt lang unbehelligt mit Hilfe eines neonazistischen Terror-Netzwerks und aufgrund des systematischen Versagens staatlicher Sicherheitsbehörden Raubüberfälle, Sprengstoffanschläge und Morde an unschuldigen Menschen verüben.

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Gemeinsam ein Zeichen setzen!

Website_TGAMR_kleinDer 1. Juli ist der Internationale Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Als Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus setzen wir uns in unserer Arbeit gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus ein und unterstützen zusammen mit vielen anderen Organisationen die Initiative #keinplatzfürhass von CLAIM!

Ihr wollt mehr über die Initiative, die Unterstützer*innen und geplante Aktionen erfahren? An dieser Stelle findet ihr weitere Informationen zu CLAIM und dem Aktionstag 2018.

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Zweiter Fachtag der BAG RelEx „Inshallah Online – Wie religiöse Extremisten das Internet nutzen und was wir dagegen tun können“

Am 04. Mai 2018 fand der zweite Fachtag der BAG RelEx in Hamburg statt. Der Titel „Inshallah Online – Wie religiöse Extremisten das Internet nutzen und was wir dagegen tun können“ verrät, dass wir die Aufmerksamkeit auf die online Ansprache von Extremisten und die online Angebote der Präventions- und Deradikalisierungsträger gelegt haben. Mehr Informationen zu dem Programm des Fachtages finden Sie hier.

An dieser Stelle möchten wir uns sowohl bei den Referierenden, als auch bei allen Teilnehmenden für die anregenden Diskussionen bedanken!

Die Dokumentation 2. Fachtag steht Ihnen jeder Zeit zur Verfügung.

Online Debatte zum Thema Islamistische Radikalisierung und was man dagegen tun kann

Schauen Sie sich die Debatte vom 1. Dezember 2017 hier an.

Dr. Götz Nordbruch, Vorstandsvorsitzender der BAG RelEx wird gemeinsam mit Benham Said vom Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg eine Live-Debatte über islamisitsche Radikalisierung führen. Dies ist ein Format der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Moderation übernimmt Dr. Dietmar Molthagen.

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Staatliche Kontrolle statt zivilgesellschaftlichem „Wildwuchs“? Präventions- und Ausstiegsarbeit in Deutschland

Ein Artikel von Götz Nordbruch (Vorstandsmitglied)

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Mit der Präventions- und Ausstiegsarbeit ist es so eine Sache, der Erfolg lässt sich wie in der Kriminalitäts- und Gesundheitsprävention nur schwer messen. Ob die Radikalisierung eines Jugendlichen aufgrund einer bestimmten Maßnahme verhindert wurde, lässt sich kaum mit Gewissheit klären. Und wer sagt überhaupt, dass ohne eine Intervention überhaupt eine Radikalisierung zu erwarten war? Trotzdem sind Kriterien notwendig um zu beurteilen, ob Ansätze der Präventions- und Ausstiegsarbeit tatsächlich sinnvoll und wirkungsvoll sind.

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