#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung

#unteilbarDie BAG RelEx setzt sich in ihrer täglichen Arbeit gegen jede Form von religiös begründetem Extremismus ein. Radikalisierungsprozesse finden immer auch im Kontext des gesellschaftlichen Klimas statt. Dabei stehen Angriffe auf die Menschenrechte, Religionsfreiheit und den Rechtsstaat konträr zu den Prinzipien auf deren Basis die BAG RelEx arbeitet.  Als ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus, gesellschaftliche Ausgrenzung und Diskriminierung unterstützt die BAG RelEx den Aufruf des Bündnisses #unteilbar.

 

Dritter Fachtag der BAG RelEx „Jenseits des Salafismus – aktuelle Entwicklungen und Perspektiven“

Die BAG RelEx lädt zum dritten öffentlichen Fachtag am 13. November 2018 nach Berlin ein!

Spricht man im öffentlichen Diskurs von religiös begründetem Extremismus, ist die erste Assoziation meist der Islamismus. Ohne Zweifel sind der gewaltbereite Islamismus und speziell die unterschiedlichen Strömungen des Salafismus aktuell der beherrschende Schwerpunkt der Arbeit der Mitglieder der BAG RelEx. Doch wie sieht es mit weiteren Formen religiös begründeter Extremismen in der Bundesrepublik aus? Welche Entwicklungen sind bei anderen islamistischen Bewegungen jenseits des Salafismus, aber auch im Bereich der Evangelikalen zu beobachten?

Um aktuelle Erkenntnisse aus dem salafistischen Spektrum zu präsentieren und den Blick für das vielschichtige Themenfeld religiös begründeter Extremismen zu erweitern, laden wir Sie herzlich zum dritten bundesweiten Fachtag der BAG RelEx „Jenseits des Salafismus –  aktuelle Entwicklungen und Perspektiven“ ein. Der Fachtag richtet sich an alle Kolleg*innen aus dem Arbeitsfeld sowie alle am Thema interessierte Personen.

Mehr Informationen zum Programm des Fachtages und den Referent*innen finden Sie hier.

Anmelden können Sie sich ab jetzt über die Mail-Adresse event@bag-relex.de. Anmeldeschluss ist der 29. Oktober. Hinweise bezüglich des Datenschutzes entnehmen Sie dem Programm.

Pressemitteilung zum NSU-Komplex

Unabhängig vom gestrigen Urteilsspruch im historischen Strafprozess in Zusammenhang mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), ist die versprochene Aufklärung über die Mordserie des rechten Terrornetzwerks bislang ausgeblieben. Der NSU ist nachweislich keine kleine Terrorzelle, sondern konnte über ein Jahrzehnt lang unbehelligt mit Hilfe eines neonazistischen Terror-Netzwerks und aufgrund des systematischen Versagens staatlicher Sicherheitsbehörden Raubüberfälle, Sprengstoffanschläge und Morde an unschuldigen Menschen verüben.

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Gemeinsam ein Zeichen setzen!

Website_TGAMR_kleinDer 1. Juli ist der Internationale Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Als Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus setzen wir uns in unserer Arbeit gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus ein und unterstützen zusammen mit vielen anderen Organisationen die Initiative #keinplatzfürhass von CLAIM!

Ihr wollt mehr über die Initiative, die Unterstützer*innen und geplante Aktionen erfahren? An dieser Stelle findet ihr weitere Informationen zu CLAIM und dem Aktionstag 2018.

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Zweiter Fachtag der BAG RelEx „Inshallah Online – Wie religiöse Extremisten das Internet nutzen und was wir dagegen tun können“

Am 04. Mai 2018 fand der zweite Fachtag der BAG RelEx in Hamburg statt. Der Titel „Inshallah Online – Wie religiöse Extremisten das Internet nutzen und was wir dagegen tun können“ verrät, dass wir die Aufmerksamkeit auf die online Ansprache von Extremisten und die online Angebote der Präventions- und Deradikalisierungsträger gelegt haben. Mehr Informationen zu dem Programm des Fachtages finden Sie hier.

An dieser Stelle möchten wir uns sowohl bei den Referierenden, als auch bei allen Teilnehmenden für die anregenden Diskussionen bedanken!

Die Dokumentation des Fachtages steht Ihnen jeder Zeit zur Verfügung.

Online Debatte zum Thema Islamistische Radikalisierung und was man dagegen tun kann

Schauen Sie sich die Debatte vom 1. Dezember 2017 hier an.

Dr. Götz Nordbruch, Vorstandsvorsitzender der BAG RelEx wird gemeinsam mit Benham Said vom Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg eine Live-Debatte über islamisitsche Radikalisierung führen. Dies ist ein Format der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Moderation übernimmt Dr. Dietmar Molthagen.

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Staatliche Kontrolle statt zivilgesellschaftlichem „Wildwuchs“? Präventions- und Ausstiegsarbeit in Deutschland

Ein Artikel von Götz Nordbruch (Vorstandsmitglied)

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Mit der Präventions- und Ausstiegsarbeit ist es so eine Sache, der Erfolg lässt sich wie in der Kriminalitäts- und Gesundheitsprävention nur schwer messen. Ob die Radikalisierung eines Jugendlichen aufgrund einer bestimmten Maßnahme verhindert wurde, lässt sich kaum mit Gewissheit klären. Und wer sagt überhaupt, dass ohne eine Intervention überhaupt eine Radikalisierung zu erwarten war? Trotzdem sind Kriterien notwendig um zu beurteilen, ob Ansätze der Präventions- und Ausstiegsarbeit tatsächlich sinnvoll und wirkungsvoll sind.

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Zivilgesellschaft stärken! Stellungnahme der BAG RelEx zur Präventionspolitik

Die Ausrichtung der Präventionsstrategie auf Bundesebene wird auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen. Der Innenausschuss diskutierte im Rahmen einer Anhörung den Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Eine bundesweite Präventionsstrategie gegen gewaltbereiten Islamismus“ (BT-Drs. 18/10477), in dem einige wesentliche Fragen angesprochen werden. Von der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus nahm Dr. Götz Nordbruch als Sachverständiger teil und betonte darin die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure in der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit.

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„Vielfalt ist wichtig, aber nicht um den Preis von errungenen Freiheitsrechten“

Interview mit Götz Nordbruch und Friederike Müller über religiösen Extremismus, von Thomas Hummitzsch (hpd).

Im Dezember 2016 gründeten 25 Organisationen und Initiativen die „Bundesarbeitsgemeinschaft religiöser Extremismus“. Im Gespräch sprechen die Vorstandsvorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft Friederike Müller und Götz Nordbruch über die Nähe von Salafismus und Rechtsextremismus, die Auseinandersetzung mit christlich-extremistischen Strömungen sowie die Frage, warum sich die Gesellschaft selbst verändern muss, um religiösem Extremismus vorzubeugen.

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