Kommentar zu den „Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung“

Die BAG RelEx spricht sich ausdrücklich für eine Diskussion um Rahmenbedingungen und Grundsätze in der Präventions- und Ausstiegsarbeit im Arbeitsbereich religiös begründeter Extremismus aus. Die 20 „Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung“ von Dr. Milena Uhlmann und Dr. Harald Weilnböck bieten einen Impuls für eine solche Diskussion. Mit ihrem Kommentar zu den 20 Thesen beteiligt sich die BAG RelEx aktiv an der Fachdebatte um Rahmenbedingungen im Arbeitsbereich.

Wie sind diese 20 Thesen entstanden?

Im Dezember 2017 stellten Dr. Harald Weilnböck (Cultures Interactive e.V.) und Dr. Milena Uhlmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) die „Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung“ auf einem Fachtag der Bundeszentrale für politische Bildung vor.  Titel des Fachtages war „Grenzenloser Salafismus – Grenzenlose Prävention? – Radikalisierung, politische Bildung und internationale Ansätze der Prävention“. Die Thesen vereinen verschiedene Perspektiven wie zum Beispiel Praxiserfahrungen, Forschungsergebnisse, behördliche und zivilgesellschaftliche Sichtweisen und nicht zuletzt Ergebnisse der Evaluation von Beratungsstellen und Expert*innenrunden des internationalen Radicalisation Awareness Network (RAN).

Neben der BAG RelEx kommentierten im vergangenen Jahr Einzelpersonen und Organisationen die Thesen. Diese Kommentare finden sich auf der Website der bpb.