„Stop Ok!“ über Radikalisierungprävention diskutieren

stop okBei dem Moderationsspiel Stop Ok! des Vereins Gesicht Zeigen! werden Mitspieler*innen eingeladen, an Hand verschiedener realistischer Radikalisierungsverläufe über Handlungsmöglichkeiten und einzelne Situationen zu diskutieren.

Das Spiel entstand im Rahmen der Projektes „Die Freiheit, die ich meine“ und eignet sich gut für Fortbildungen von Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen oder Multiplikator*innen. In fiktiv verdichteten Fallbeispielen kommt zum Beispiel die Tante einer deutschen Konvertitin zu Wort, in einem anderen eine Lehrerin.  So kommt es einer Situation nahe, in der man im näheren Umfeld selbst geschildert bekommt, wie sich jemand radiklisiert (Spielanleitung von „Stop Ok!“).

Im Anschluss an die Fallbeispiele besprechen die Teilnehmenden gemeinsam den Verlauf, welche Wendepunkte sie erkennen und wie bzw. wann eingegriffen werden kann. Bei bestimmten Fragen, die sich im Spielverlauf ergeben, können sich die Teilnehmenden entlang der Pole STOP und OK positionieren. Dabei kann es durchaus zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Die Spielmaterialien helfen dabei, Gespräche über komplexe und sensible Themen zu moderieren. Im Zentrum steht dabei der Austausch über Einschätzungen, Haltungen und Lösungsideen. Hintergrund des Spiels ist es, die Teilnehmenden für Radikalisierungsprozesse in ihrem eigenen Umfeld zu sensibilisieren und zu ermutigen, einzuschreiten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne den Verein Gesicht Zeigen! e.V.